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Zinsen für fehlerhafte Überweisung:Bank muss 12 000 Euro an Kurzzeit-Millionär zahlen

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Zinsen für fehlerhafte Überweisung:Bank muss 12 000 Euro an Kurzzeit-Millionär zahlen  Empty Zinsen für fehlerhafte Überweisung:Bank muss 12 000 Euro an Kurzzeit-Millionär zahlen

Beitrag  checker Do Mai 03, 2012 12:01 pm

Die Comdirect hat einem Mann 200 Millionen Euro überwiesen – aus Versehen. Die Bank wollte Zinsen, weil der Kunde einen Teil des Geldes kurzzeitig abgezwackt hatte. Ein Gericht gibt nun dem Kurzzeit-Millionär Recht.

Zinsen für fehlerhafte Überweisung:Bank muss 12 000 Euro an Kurzzeit-Millionär zahlen  HB1dX85x_4fa2ee9570ba_Pxgen_r_1100xA

Das Landgericht Itzehoe verurteilte die Onlinebank am Donnerstag zur Rückzahlung von rund 12 000 Euro Zinsen an den Kunden. Das Geldinstitut hatte den Mann aus Hessen vor einem Jahr für wenige Stunden zum Multimillionär gemacht. 200 Millionen Euro waren seinem Onlinekonto versehentlich gutgeschrieben worden. Die Millionen war er schnell wieder los.

Der Mann aus Friedberg hatte allerdings noch in der Nacht zehn Millionen Euro davon auf das Girokonto seiner Hausbank überwiesen. Die Onlinebank berechnete ihm für den ihr dann fehlenden Betrag 14,4 Prozent Zinsen – rund 12 000 Euro, die sie von seinem Konto einbehielt. Dieses Geld soll der Hesse jetzt samt Zinsen zurückbekommen, heißt es in dem am Donnerstag verkündeten Versäumnisurteil (Az 7O266/11).

Commerzbank will Einspruch einlegen
Ein Sprecher der Commerzbank-Tochter Comdirect kündigte unmittelbar nach dem Urteil an, die Onlinebank werde gegen die Entscheidung Einspruch einlegen.

Der kurzzeitige Multimillionär sagte nach der Verhandlung, ihn habe das „zweifelhafte Vergnügen“, sich einen Tag als Multimillionär zu fühlen, nur Geld gekostet. „Besser wäre es gewesen, ich hätte damals gar nichts gemacht.“

Streit um die Zinsen
Er wirft der Onlinebank vor, sie wolle auf seine Kosten „ordentlich Profit“ machen. Er habe das Geld an einem Freitag keinen ganzen Tag auf seinem Privatkonto gehabt, trotzdem seien ihm Zinsen für das nachfolgende Wochenende berechnet worden.

Der Kläger habe drei Tage lang über die zehn Millionen Euro verfügt, sagte dagegen der Bank-Sprecher. „Menschen, die über Geld verfügen wollen, dass ihnen nicht gehört, müssen dafür üblicherweise Zinsen bezahlen: Das geht uns allen so“, sagte er. „Wir haben ganz normale und übliche Gepflogenheiten angewendet – es war nichts weiter als korrektes Verhalten.“

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