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Eckert & Ziegler will an Anhörung teilnehmen

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Eckert & Ziegler will an Anhörung teilnehmen Empty Eckert & Ziegler will an Anhörung teilnehmen

Beitrag  checker Fr Dez 02, 2011 1:17 am

Der Streit um die Erweiterung von Eckert & Ziegler nimmt an Schärfe zu. Der Rat soll am 13. Dezember eine Veränderungssperre verhängen. Andreas Eckert, Vorstandsvorsitzender von Eckert & Ziegler, kündigte im Interview mit Redakteur Jörn Stachura an, an einer Anhörung zu den Erweiterungsplänen von Eckert & Ziegler teilnehmen zu wollen.

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Andreas Eckert, Vorstandsvorsitzender von Eckert & Ziegler.

Herr Eckert, warum sind die erlaubten Grenzwerte von Eckert & Ziegler so außerordentlich hoch?

Sie sind gar nicht hoch. Unsere Kritiker vergleichen Äpfel mit Birnen. Wir dürfen zwar hohe Aktivitäten handhaben, aber die Strahlung, die nach der Abschirmung übrig bleibt, ist genauso niedrig wie überall. Unter realistischen Annahmen darf bei uns am Zaun ein campierender Passant nur eine genauso niedrige Jahresdosis wie an anderen Anlagen erhalten, nämlich ein Millisievert. Unsere Jahreswerte liegen weit darunter, seit Dekaden.

Wenn nicht zur Ausweitung des Geschäftsfeldes der atomaren Altlastensanierung, wozu dann erweitert sich Eckert & Ziegler?

Wir erweitern keine Kapazitäten, es geht um mehr Sicherheit. Natürlich brummt durch den Atomausstieg das Geschäft mit der Sanierung von Standorten, aber das passiert vor Ort und nicht in Thune. Eine seltene Ausnahme bildet die berüchtigte Asse-Lauge. Hier will das Bundesamt für Strahlenschutz leider partout keine Sanierung vor Ort erlauben. Die Lauge ist aber auch harmlos genug, so dass man eine Aufarbeitung an anderer Stelle vertreten könnte.

Die Stadtverwaltung soll eine öffentliche Diskussion zu möglichen Risiken einer Erweiterung von Eckert & Ziegler organisieren. Würden Sie daran teilnehmen?

Selbstverständlich. Wir haben einen Katalog von Fragen der Bürgerinitiative Strahlenschutz beantwortet. Anscheinend aber noch nicht alle. Falsche Vorstellungen werden wir ausräumen. Sofern es nicht um Polemik geht, haben wir keinerlei Sorgen.


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