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Industriegeschichte: Rollei in Braunschweig

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Industriegeschichte: Rollei in Braunschweig Empty Industriegeschichte: Rollei in Braunschweig

Beitrag  Andy Di März 19, 2013 4:44 am

Rollei ist ein deutsches Unternehmen, das seinen Weltruf mit der zweiäugigen Rolleiflex begründete, einer richtungweisenden Rollfilmkamera.

Industriegeschichte: Rollei in Braunschweig 678px-Rollei-Logo.svg

Rechtsform GmbH
Gründung 1. Februar 1920 als
Werkstatt für Feinmechanik und Optik, Franke & Heidecke;
Übernahme der Marke Rollei durch die RCP-Technik GmbH zum 1. Januar 2010
Sitz:
Hamburg, vormals Braunschweig, Deutschland

Produkte:
Digitalkameras
Camcorder
Digitale Bilderrahmen
Dia-, Film- und Photoscanner
Projektoren
Filme
Website www.rollei.com

Ursprünglich aus Braunschweig stammend, ist Rollei seit 2007 in drei Unternehmen aufgespalten. Franke & Heidecke GmbH (Braunschweig) betreute den Bereich der Profiprodukte (Mittelformatkameras, Diaprojektoren). RCP-Technik GmbH & Co KG (Hamburg) übernahm den nichtprofessionellen Bereich (Rollei Consumer Products, d. h. kompakte Digitalkameras) in Europa und Rollei Metric GmbH das Geschäft im Bereich Photogrammetrie.[1] Die Firma Franke & Heidecke GmbH ist seit 2009 insolvent. Ein Teil der Insolvenzmasse wurde von der DHW Fototechnik GmbH aufgekauft, die digitale und analoge Mittelformatkameras, Fachkameras, Diaprojektoren und Kleinserien weiter produziert.[2]

Rollei wurde 1920 als Werkstatt für Feinmechanik und Optik, Franke & Heidecke gegründet, um eine zweiäugige Spiegelreflexkamera zu fertigen. Das Unternehmen änderte mehrfach Firmennamen und Rechtsform, so 1962 in Rollei-Werke Franke & Heidecke, 1979 in Rollei-Werke Franke & Heidecke GmbH & Co. KG, 1981 in Rollei Fototechnik GmbH & Co. KG und 2004 in Rollei GmbH. Der Firmensitz der Rollei GmbH wurde 2006 nach Berlin verlegt und gleichzeitig die Produktion in die Rollei Produktion GmbH, heute Franke & Heidecke GmbH in Braunschweig, ausgelagert. Zu einer weiteren einschneidenden Umstrukturierung des Unternehmens kam es 2007/8.

Die vielen Namensänderungen deuten bereits auf eine bewegte Firmengeschichte hin: Nach Absatzproblemen der inzwischen veralteten Rolleiflex wurden Ende der 1960er Jahre die Produktionsstätten und das Sortiment vergrößert, was das kleine Unternehmen Rollei nicht verkraften konnte. Der Start der eigenen Produktion in Singapur 1970 war eine Pioniertat in der Fotoindustrie, die aber den Ruf der Firma als deutschen Präzisionshersteller schädigte. Nach mehreren fehlgeschlagenen Sanierungsversuchen erfolgte 1982 eine Konzentration auf Mittelformat-Kameras und wenige weitere Produkte. Ab 1986 wurden Vermessungsysteme, ab 1991 Digital- und moderne Kompaktkameras in das Sortiment aufgenommen.

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zweiäugige Spiegelreflex

Industriegeschichte: Rollei in Braunschweig 710px-Rolleiflex-6008-rr-800
professionelle Mittelformatkamera

Industriegeschichte: Rollei in Braunschweig 800px-Rollei-sportsline-62
preiswerte kompakte Digitalkamera

m Rahmen seiner Tätigkeit als Fertigungsleiter im Braunschweiger Kamerawerk von Voigtländer hatte Reinhold Heidecke um 1916 die präzise Idee zu einer neuartigen Rollfilm-Kamera, fand mit diesem Vorschlag aber im Unternehmen kein Gehör. Man befürchtete große Probleme mit der Planlage des Films, außerdem konnte man alle produzierten Plattenfilm-Kameras problemlos absetzen. Heidecke versuchte erfolglos, das Startkapital für ein eigenes Unternehmen zu bekommen, und präsentierte seine Pläne dann auf Drängen seiner Frau dem Fotokaufmann und ehemaligen Voigtländer-Mitarbeiter Paul Franke. Dieser war begeistert, er stellte 75.000 Mark für das Unternehmen zur Verfügung und sah sich nach weiteren Geldquellen um, die weitere 200.000 Mark erbrachten. Im November 1919 beschlossen beide, einen Gewerbeschein für das Unternehmen „Franke & Heidecke“ zu beantragen, das mit Wirkung zum 1. Februar 1920 ins Handelsregister eingetragen wurde.

Als Produktionsstätte mietete man einige Räume im Wohnhaus Viewegstraße 32 an, dem ersten Firmensitz des Unternehmens. Das Haus überstand den Zweiten Weltkrieg und existiert noch heute. Weitere Zimmer in diesem Haus wurden von einer Tanzschule genutzt, die aber wegen des Lärms bald ihren Unterricht einstellen musste. Bereits nach einem Jahr nutzte Franke & Heidecke das gesamte Haus, und schon 1922 lief das Unternehmen derart gut, dass man Kredite erhielt, um die Immobilie kaufen zu können.

Um das Unternehmen in Gang zu bringen, hatten sich Franke und Heidecke auf die vorübergehende Produktion einer Stereokamera geeinigt. Solche Kameras waren gerade sehr en vogue und Reinhold Heidecke überaus vertraut, fanden sie sich doch auch im Voigtländer-Programm. Um den Anschein einer plumpen Kopie zu vermeiden, kaufte man einige Modelle und schuf aus den verschiedenen Ideen die Stereo-Heidoscop mit zwei Objektiven von Carl Zeiss Jena vom Typ Tessar (f/4,5, 55 mm), zwischen denen sich das Sucherobjektiv, ein Carl Zeiss Super Triplet mit f/3,2, befand. Das Tessar galt seinerzeit als das am schärfsten abbildende Objektiv und wurde auch in den USA vielfach verwendet, obwohl es dort auch gute einheimische Produkte gab. Zeiss hatte einen international glänzenden Ruf, den Franke & Heidecke erfolgreich für sein Produkt nutzen konnte. Vor allem deswegen entschied man sich gegen preisgünstigere Alternativen. Die Kamera belichtete auf Glasplatten im Format 45 mm x 107 mm. Der Kameraname „Heidoscop“ sollte bei Voigtländer daran erinnern, dass es ein Fehler gewesen war, Heidecke nicht mehr Freiheiten zu gewähren.

Die Heidoscop geriet zu einem unerwartet großen Erfolg. 1923 wurde eine Heidoscop für den Rollfilm Typ 117 vorgestellt, wobei sich schließlich aus Rollfilm-Heidoscop die Bezeichnung Rollei ergab, aus der später der neue Firmenname des Unternehmens wurde.

Während der galoppierenden Geldentwertung im Jahr 1923 wurde Paul Franke seinem Ruf als Finanzjongleur gerecht: Er setzte die Exporteinnahmen (in Auslandswährung) derart geschickt ein, dass das Unternehmen die Zeit unbeschadet überstand – hätte sich Heidecke entsprechend seinen ersten Überlegungen allein selbständig gemacht, wäre dies unmöglich gewesen.

Industriegeschichte: Rollei in Braunschweig 800px-Braunschweig_Brunswick_Rollei_%282006%29
Rollei in Braunschweig (Salzdahlumer Straße)

n jener Zeit wurde ein neues Firmengelände erworben: Der Rat der Stadt Braunschweig war von einem Industriebetrieb im Wohngebiet aufgrund der Lärmbelästigung wenig begeistert und drängte auf einen neuen Standort. Daraufhin kam es am 10. Januar 1923 zur Unterzeichnung eines Kaufvertrags über ein 60.000 m² großes Grundstück an der damals etwas außerhalb der Stadt gelegenen Salzdahlumer Straße. Aufgrund der extremen Geldentwertung kostete das Gelände schließlich praktisch nichts. Mit dem Errichten der Fabrikgebäude wartete man aber den Erfolg der neuen Kamera ab. Paul Franke drängte dabei darauf, die Entwicklungsarbeiten aufgrund der desolaten Wirtschaftslage vorübergehend einzustellen. Heidecke glaubte an bessere Zeiten und war damit einverstanden.

1927 entstand dann endlich der erste Prototyp der neuen Kamera: Die Rolleiflex, wie sie genannt wurde, war ganz auf höchste Zuverlässigkeit hin konstruiert und verfügte deshalb über ein stabiles Spritzgussgehäuse aus Aluminium. Heidecke vermied einen Lederbalgen für den Objektivauszug, da er mit einem solchen schlechte Erfahrungen gemacht hatte: Um 1916 experimentierte er mit einer Kodak-Kamera, wobei er diese einmal in seinem Keller zurückließ und später ihren Balgen von einer Ratte zerfressen vorfand. Dies zeigte ihm bereits damals, dass eine Kamera für den Reportage-Einsatz, die auch in den Tropen einwandfrei funktionieren musste, keine verrottbaren Materialien besitzen darf. Aus demselben Grund vermied er einen Tuchverschluss und setzte auf den soliden Compur-Zentralverschluss.

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Werbung aus den 20ern

Industriegeschichte: Rollei in Braunschweig Rollei_Karton

Die Entfernungseinstellung geschah bei der neuen Kamera dadurch, dass der Träger mit dem Aufnahme- und Sucherobjektiv verschoben wurde, wobei er sozusagen einen Metallbalgen besaß, also die Platte seitlich das Gehäuse umschloss. Entscheidend dabei war exakt paralleles Verschieben der Platte, wozu Heidecke eine raffinierte Konstruktion entwickelte, die wesentlich zum Erfolg beitrug: Um die Öffnung für den Strahlengang hinter dem Aufnahmeobjektiv herum lag ein zentrales Zahnrad, das vier kleine Räder antrieb, je eins oben links und rechts sowie unten links und rechts. Diese kleinen Zahnräder verschoben Zahnstangen, die wiederum mit dem Objektivträger verbunden waren. Das System funktionierte perfekt und dank hochwertiger Materialien auch noch nach langjährigem Gebrauch. Lediglich der Sucheraufsatz und die Rückwand der Kamera, beides Aluminiumteile, mussten vorsichtiger behandelt werden, was bis zum Serienanlauf nicht mehr geändert werden konnte.

1928 wurde ein weiter Prototyp gebaut, dann war es endlich so weit: Am 10. August startete die Produktion der ersten Serienkamera. Insgesamt entstanden in diesem Jahr 14 Exemplare. Am Montag, dem 11. Dezember lud man für 11 Uhr die Reporter zur Pressevorstellung in die festlich geschmückte Produktionsstätte. Paul Franke hatte eigens Pressepakete zusammengestellt, und eine Zeitschrift veröffentlichte daraufhin sogar einen Testbericht, ohne die Kamera je in den Händen gehalten zu haben. Franke umging auch elegant das Problem, dass man gar nicht an Demonstrationsfotos gedacht hatte; die versandbereiten Kartons lagen leer und nur zu Werbezwecken in der Unternehmung.

Die Nachfrage nach der neuen Kamera überstieg die Produktionsmöglichkeiten an der Viewegstraße bei weitem. Obwohl es kein billiges Produkt war, gingen schon im ersten Monat 800 Bestellungen ein. Die Rolleiflex kostete mit dem f/4,5-Objektiv 198 Reichsmark, mit dem f/3,8 sogar 225 RM. Der große Erfolg ermöglichte es, Kredite für die neue Fabrik zu bekommen und mitten in der Weltwirtschaftskrise wirtschaftlich äußerst erfolgreich zu sein. Im alten Werk entstanden bis 1932 noch 23.720 Kameras. Am neuen Standort, Salzdahlumer Straße, entstand ein Fabrikgebäude mit zwei Etagen und zusammen 2.000 m² Fläche, das eine Jahresproduktion von 20.000 Kameras erlaubte und 1930 bezogen werden konnte. Da das Gelände zwar mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar, aber doch fern vom Stadtzentrum lag, errichtete man zudem eine Kantine und ein Geschäft für die nunmehr 309 Mitarbeiter.

Bedingt durch den Zweiten Weltkrieg und die damit verbundene und von den Nationalsozialisten forcierte Kriegswirtschaft kamen ab 1940 keine neuen Kameramodelle mehr auf dem Markt, und die Stereokamera wurde schließlich eingestellt. Rollei erlitt erhebliche Vermögensverluste dadurch, dass die Außenstände in den „Feindstaaten“ verlorengingen. Kontrollen und Formalitäten erschwerten die Exporte in neutrale Länder erheblich. Da zudem die Überseemärkte wegbrachen, reduzierte Paul Franke die Belegschaft auf 600 Mitarbeiter.

Neben den bekannten Kameras wurden, ähnlich wie bei der ortsansässigen Konkurrenz Voigtländer, nun auch bei Rollei kriegswichtige Rüstungsgüter produziert, wie z. B. Präzisionsoptiken für Ferngläser, Periskope, Zielfernrohre (u. a. für Scharfschützen) und Richtkreise für die Artillerie. Für diese Produkte mussten erhebliche Gelder aufgewendet werden, trotzdem konnte man noch in kleinem Umfang eine reguläre Entwicklung betreiben und dabei an vergüteten Objektiven sowie der Blitz-Synchronisation arbeiten. Die Kameras fanden u. a. Verwendung bei der Feindaufklärung.

Als eines der Zentren der deutschen Rüstungsindustrie war Braunschweig zahlreichen, teilweise sehr schweren Bombenangriffen ausgesetzt, die die Stadt stark zerstörten. Am 1. und 15. Januar 1944 und dann noch einmal am 13. August wurden so auch die Rollei-Produktionsstätten in Mitleidenschaft gezogen. Bei Kriegsende in Braunschweig (12. April 1945) waren die Produktionsanlagen zu 65 % zerstört.

Braunschweig gehörte zur britischen Besatzungszone. Das Fortbestehen des Unternehmens wurde von der Besatzungsmacht unterstützt, es wurden sogar einige Zeiss-Objektive aus der sowjetischen Zone beschafft. Franke & Heidecke begann wieder mit 72 Mitarbeitern, um Weihnachten 1945 waren es bereits 172, wobei die gesamte Jahresproduktion 1945 an das britische Verteidigungsministerium geliefert wurde. Im Hinblick auf die Versorgungslage kamen auch Objektive des westdeutschen Herstellers Schneider zum Einsatz, was unproblematisch war, da dieser eine ebenso gute Qualitätskontrolle wie Zeiss besaß.

Verheerende Folgen für das Unternehmen hatte allerdings der Tod von Paul Franke im Frühjahr 1950: Damit ging nicht nur eine Ära in der Firmengeschichte zu Ende, fehlendes kaufmännisches Geschick führte das Unternehmen nun mehrfach an den Rand des Ruins.

Horst Franke, Sohn des verstorbenen Paul Franke, trat dessen Nachfolge an. Die Unternehmensleitung unter seiner Führung agierte insgesamt gesehen weniger erfolgreich als unter Paul Franke. Insbesondere fehlte ihr die nötige Flexibilität, sich auf veränderte Situationen einzustellen; man unterließ es beispielsweise, in Krisenzeiten die Belegschaft zu reduzieren, während Paul Franke zu Kriegsbeginn sofort in dieser Richtung reagiert hatte (siehe auch: Paul Franke).

Zunächst jedoch stand Rollei konkurrenzlos da und ließ sich dadurch in immer größeren Mengen verkaufen. In den 1950er Jahren setzte praktisch jeder Pressefotograf eine Rolleiflex ein, und auch bei Fotoamateuren fand man diese Kamera ausgesprochen häufig. Die Kamera war derart populär, dass es über 500 Nachbauten gab, davon mehr als die Hälfte aus Japan. Das Werk wuchs rasant, 1956 hatte es bereits 1.600 Mitarbeiter (in diesem Jahr wurde bereits die millionste Kamera verkauft), 1957 waren es sogar 2.000 Mitarbeiter.

Gegen Ende der 1950er Jahre war der Markt mit zweiäugigen Mittelformatkameras allmählich gesättigt, Amateure und Reportagefotografen wandten sich zunehmend dem Kleinbild zu und Studiofotografen der einäugigen Mittelformatkamera. Diese Einäugigen waren zwar sehr teuer, sie boten aber Filmmagazine, was einen schnellen Wechsel ermöglichte (wobei ein Assistent die Filme einlegte) und Wechselobjektive.

Marktführer auf diesem Gebiet war das schwedische Unternehmen Hasselblad. Sie begann 1948 mit dem technisch unzulänglichen Modell 1600 F, dessen Verschluss nicht einwandfrei funktionierte. 1952 folgte die 1000 F mit eingeschränktem Zeitbereich, um das Problem zu beheben, aber der Schlitzverschluss war immer noch sehr störanfällig. Zunächst stellte sie keine Konkurrenz zur vollkommen ausgereiften Rolleiflex dar. 1957 änderte sich die Situation aber mit der legendären Hasselblad 500 C mit Compur-Zentralverschluss. Die Unternehmensführung unter Horst Franke verschlief diese Entwicklung und versäumte es, der Hasselblad ein Konkurrenzmodell entgegenzustellen. Daraufhin bekam Franke & Heidecke Absatzprobleme und geriet in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Horst Franke gab die Unternehmensleitung schließlich ab.

Um Rollei wieder in die Gewinnzone zu bringen, holte die Geschäftsführung mehrere Gutachten ein. Der Hamburger Physiker Heinrich Peesel lieferte ein mit fünf Seiten besonders kurzes ab, woraufhin man sich beeindruckt zeigte, ihn um die Unternehmensführung bat und dabei sogar weitreichende Forderungen akzeptierte.

So folgte der 38-jährige Peesel zum 1. Januar 1964 Horst Franke als Geschäftsführer und schlug prompt einen sehr riskanten Kurs ein, welcher nach anfänglichen Erfolgen in einem Fiasko endete. Seine grundlegende Idee war es, auf möglichst allen Bereichen der Fotografie aktiv zu sein und sich nicht mehr wie bisher auf eine Produktlinie zu konzentrieren. Dies stand im vollkommenen Gegensatz zur bisherigen Unternehmenspolitik. So hatte beispielsweise die britische Besatzungsmacht auf die Frage nach dem Geheimnis des Unternehmenserfolgs zur Antwort bekommen, es gebe keines, es liege nur in 25 Jahren Erfahrung und in der Konzentration auf einen einzigen Kameratyp.

Peesel ließ sich sämtliche Pläne für neue Produkte zeigen, um sie zu analysieren. Gebaut werden sollten:

die Rollei 35, eine Taschenkamera für den weltweit verbreiteten Kleinbildfilm vom Typ 135
die SL 66, ein Pendant zur Hasselblad 500 C
der Rolleiscop Schublift-Projektor

Beim Schublift-Projektor handelte es sich um ein kompaktes Gerät im Hochformat, das dicht an dicht hintereinander liegende Dias aufnehmen konnte und mittels eines Förderbandes vorführte. Die Kapazität lag bei 32 Dias in Glas- bis 72 Dias in Papprähmchen, wobei unterschiedliche dicke Rähmchen beliebig gemischt werden konnten. Die einzige Voraussetzung bestand lediglich in einer gleichmäßigen Rahmendicke, die Rähmchen durften also nicht gewölbt sein.

Außerdem erhöhte Peesel den Werbeetat immens und gestaltete die Produktion effizienter, wozu er 110 von 120 Mitarbeitern mit Führungsfunktion entließ und das betriebliche Vorschlagswesen extrem forcierte. Die neuen Produkte kamen bei den Kunden ausgezeichnet an, wodurch das Unternehmen nach den Verlusten im Jahr 1963 mitten in der ersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit ein jährliches Wachstum von 30 % erzielte. Der Umsatz stieg von 24 Millionen DM 1964 auf 85 Millionen DM im Jahr 1970. Im weiteren Verlauf kam es dann zu weniger erfolgreichen Produkten und Fabrikneubauten, die nicht zur Unternehmensgröße passten.

Da das Rollei-Werk an der Salzdahlumer Straße für die immense Produktvielfalt inzwischen viel zu klein geworden war und überdies im Raum Braunschweig keine zusätzlichen Arbeitskräfte mehr angeworben werden konnten (etwa die Hälfte der Arbeitnehmer im Braunschweiger Umland beschäftigte die Volkswagen AG), suchte Peesel nach einem neuen Standort für ein Zweigwerk. Es sollte in einer strukturschwachen Gegend nahe Braunschweig liegen. So kam man auf das 80 km entfernte Uelzen, das binnen einer Stunde mit dem Auto aus Hamburg, Hannover, Braunschweig und Salzgitter erreicht werden konnte und sich zudem durch die Lage am Elbe-Seitenkanal und durch die Zonenrandförderung empfahl.

Auf einen 30.000 m² großen Grundstück entstanden Hallen mit insgesamt 6.000 m² Nutzfläche, wobei man zwei weitere Bauabschnitte vorsah. Im 1970 fertiggestellten Werk entstanden die Diaprojektoren, das Studioblitzgerät und später noch der Vergrößerer Rolleimat Universal. Mit der Auslagerung der Produktion vieler Geräte nach Singapur wurde der Standort Uelzen aber bereits wieder überflüssig und, nachdem sich kein Käufer gefunden hatte, am 1. Oktober 1977 schließlich wieder geschlossen. (Die Hallen standen bis 1981 leer.)

Da die ursprünglich günstigen Lohnkosten in Deutschland zunehmend stiegen, handelte Peesel 1970 mit der Regierung Singapurs das alleinige Recht zur Fertigung fotografischer Geräte aus. Im Gegenzug garantierte er immense 10.000 Arbeitsplätze, die bis 1980 entstehen sollten.

Die gewaltige Expansion konnte Rollei natürlich nicht selbst finanzieren, dies geschah mit Unterstützung der Norddeutschen Landesbank und der Hessischen Landesbank, die damit zum Anteilseigner des Unternehmens wurden. Solch eine leichtsinnige Kreditvergabe war in jenen Tagen nicht ungewöhnlich, man war vom diktatorischen Auftreten Peesels im eigenen Unternehmen derart beeindruckt, dass man an den Erfolg glaubte. Erst mit dem Zusammenbruch der Herstatt-Bank wurden die Finanzhäuser vorsichtiger.

Das Werk verblüffte selbst im Ausland, schließlich war es damals noch nicht einmal japanischen Unternehmen gelungen, eine Präzisionsfertigung auf dem asiatischen Kontinent aufzubauen. Rollei Singapur war rechtlich unabhängig, besaß aber keine eigene Entwicklungsabteilung.

1974 verteilten sich die Rollei-Mitarbeiter wie folgt: Es gab 1.648 in Braunschweig, 314 in Uelzen und 5.696 in Singapur. Obwohl man die Amateurprodukte ausgelagert hatte und sich die Rollei 35 ausgezeichnet verkaufte, gab es für die gigantische Zahl der Arbeitnehmer in Asien nicht genügend Produkte zu fertigen, so dass man nach einer scheinbar ewig dauernden Anlaufphase ab 1979 auch Fremdaufträge annahm.

Als Rollei Deutschland 1981 Konkurs anmelden musste, machten die Rollei-Produkte aber noch 97 % der Produktion aus, woraufhin das Werk aufgegeben werden musste. Die USH (siehe „Neue Eigentümer“) gründete die Rolloptik Ltd., um den Maschinenpark zu erwerben und einzulagern. So hätte man bei Bedarf wieder eine asiatische Produktion starten können.

Das Braunschweiger Kamerawerk Voigtländer schloss am 23. August 1971, woraufhin es zu Übernahmeverhandlungen mit der Quelle-Gruppe (Foto-Quelle) kam, die aber ohne Einigung endeten. Man verständigte sich schließlich auf Peesels Vorschlag, dass Carl Zeiss, das Land Niedersachsen und Rollei je ein Drittel von Voigtländer übernehmen und die gesamten Namensrechte an Rollei gehen. Am 1. März wurde eine Auffanggesellschaft Optische Werke Voigtländer gegründet, die mit 320 Mitarbeitern Objektive fertigte, sowohl für Rollei als auch für das Zeiss-Ikon-Kamerawerk. Weitere 300 ehemalige Voigtländer-Mitarbeiter gingen zu Rollei.

Nachdem die Kameraproduktion bei Zeiss-Ikon 1972 geendet hatte, gründete man 1974 die Voigtländer Vertriebsgesellschaft mbH, die wieder Kameras verkaufte. Allerdings gab es keine klare Trennung zwischen Voigtländer- und Rollei-Kameras, viele Modelle wurden unter beiden Marken vertrieben. Selbst die Kleinbild-Spiegelreflex-Kameras gab es von beiden Marken, bei ihrem Objektivanschluss sprach man jetzt vom Rollei-Voigtländer-Bajonett. Die Presse stellte die Übernahme zwar als längst fälligen Zusammenschluss der Kameraindustrie Braunschweigs dar, wirtschaftlich war der Vorgang indes nicht sinnvoll: Rollei gelangte weder an neue Produkte noch an neue Kunden, und weitere Produktionskapazität oder Mitarbeiter benötigte man aufgrund des unausgelasteten Werks in Singapur erst recht nicht.

Am 26. August 1974 schied Peesel „im beiderseitigen Einvernehmen“ aus der Unternehmung aus, nachdem das Unternehmen 37 Millionen DM Verlust bei gerade einmal 137 Millionen DM Umsatz im Jahr erzielt hatte. Die Gesamtschulden beliefen sich auf rund 500 Millionen DM, woraufhin den Banken inzwischen 97 % des Unternehmens gehörten. Diese erwogen sogar, Rollei aufzulösen, hielten dann aber doch eine Sanierung für günstiger und stellten folgende Forderungen:

Halbierung der Mitarbeiterzahl in Singapur
Entlassung von 500 Mitarbeitern in Braunschweig
Verkauf des Werks Uelzen
Auflösung der Optischen Werke Voigtländer

So wurden im ersten Halbjahr 1975 die Belegschaft von 2.400 auf 1.800 Mitarbeiter (Rollei und Voigtländer zusammen) reduziert. Am 1. April übernahm Peter Canisius Josef Peperzak, der bisherige Chef der deutschen Canon-Vertretung, das Unternehmen. Er wollte die Preis- und Vertriebspolitik grundlegend ändern.

Peperzak handelte zunehmend konzeptlos: Um das Werk Uelzen zu retten, hatte er bei der Unternehmung Kaiser Fototechnik (in Buchen) einen Vergrößerer entwickeln lassen, der als Rolleimat Universal verkauft wurde. Zwar war das Heimfotolabor gerade enorm populär, der Markt aber dennoch viel zu klein, um mit diesem Gerät Erfolg haben zu können. Weiterhin kaufte man aus unerfindlichen Gründen Stative und Kleinbildobjektive bei japanischen Firmen ein, Festbrennweiten von Mamiya und Zoom-Objektive von Tokina, obwohl in Singapur genügend ungenutzte Produktionskapazität bereitstand, um alles selbst zu fertigen. Die neuen Rolleinar-Objektive sollten den Brennweitenbereich des Kleinbildsystems endlich auf das bei der Konkurrenz längst übliche Niveau bringen. Zu allem Überfluss sagte Peperzak auch noch die Teilnahme an der photokina 1978 ab. Am 28. Februar verließ er schließlich Rollei.

Die NORD/LB entsandte daraufhin Heinz Wehling zum 1. März als neuen Geschäftsführer. Nun nahm Rollei doch an der photokina teil, nicht aber am bereits vergebenen traditionellen Standort. Ein Vertrag mit der IEC, der Industria De Equipamentos Cinematograficos S. A. in São Leopoldo, Brasilien, führte zur Lizenzproduktion von Rollei-Diaprojektoren und dem Vergrößerer. Wehling blieb ebenfalls glücklos, insbesondere hielt er am Kleinbild-Spiegelreflex-Programm fest, für das auch noch eine neue Kamera entwickelt wurde, und trennte sich nicht vom Werk Singapur. So suchte man für das kurz vor dem Konkurs stehende Unternehmen schließlich einen neuen Eigentümer.

Der neue Eigentümer sollte kein japanisches Unternehmen sein. Agfa-Gevaert, Kodak und Zeiss zeigten kein Interesse, so übernahm am 1. April 1981 die von Hannsheinz Porst gegründete Deutsche Fotoholding GmbH 97 % des Kapitals von Rollei Deutschland und erhielt eine Option für 1982 auf die 75-%-Beteiligung der Norddeutschen Landesbank an Rollei Singapur. Diesen Vorgang kommentierte der Vorstandsvorsitzende der Nord/LB mit den Worten: Endlich bin ich Rollei los.

Der Einstieg von Hannsheinz Porst stieß allerorten auf Verwunderung, befand sich doch sein eigenes Unternehmen Photo Porst in einer selbst herbeigeführten Krise. Auch rätselte man, wer sich hinter der Fotoholding verberge. Die Vermutungen reichten bis zu einer geheimen Beteiligung von Agfa-Gevaert, um Auflagen des Kartellamtes zu umgehen. Die Leitung von Rollei teilten sich die beiden Privatpersonen Otto Stemmer, ein ehemaliger Agfa-Mitarbeiter, der nun für die Technik zuständig war, und Hannsheinz Porst als Vorsitzender der Geschäftsführung.

Porst gab folgende Pläne bekannt:

Rückzug aus dem (inzwischen stark rückläufigen) Pocketkamera-Markt
kein Einstieg in den Billig-Sektor
Kleinbild-Sucherkameras
Kleinbild- und Mittelformatsysteme im oberen Preissegment
Dia-Projektoren
anspruchsvolle Blitzgeräte
keine eigenen Super-8-Kameras (die aber auch kaum noch gekauft wurden)

Diese Pläne stießen auf keinerlei Interesse; das Vertrauen in Porst, Rollei und die Nord/LB war verlorengegangen. Hannsheinz Porst zeigte sich besonders enttäuscht darüber, dass der Fotohandel ihn nicht unterstützte. So gingen die Umsätze ab März 1981 um 20 % zurück. Zudem stieg der Kurs des Yen und Singapur-Dollars stark an, was Rollei aufgrund der von Peperzak eingeführten Japan-Importe schwer belastete. Schließlich beantragte Porst am 3. Juli 1981 beim Amtsgericht Braunschweig ein Vergleichsverfahren. Der Vergleichsverwalter gab bekannt, dass der Profibereich und der Service erhalten werden sollten, die Produktion noch bis Ende September laufe, es im Oktober zu Entlassungen komme und der Wert der Fertigteile im Lager bei 100 Millionen DM liege. Diese Teile wurden mit einer Werbekampagne verkauft, in Fotozeitschriften erschienen Annoncen, die auf die letzte Möglichkeit hinwiesen, Zubehör für alte Rollei-Kameras zu erwerben. Die Namensrechte an Voigtländer gingen für 100.000 DM an die Plusfoto-Gruppe. 1981 waren noch 700 Mitarbeiter in dem Unternehmen beschäftigt.

Zum 1. Januar 1982 teilte sich Rollei auf drei Firmen auf: Die Rollei Deutschland GmbH betrieb noch bis zum 30. Juni 1983 den Abverkauf der Lagerbestände und den Service der bisherigen Produkte. Die Rollei Gebäude GmbH mit ihrem Hauptgläubiger NORD/LB übernahm die Grundstücks- und Liegenschaftsverwaltung der bisherigen Produktionsstätten. Die Rollei Fototechnic GmbH betrieb mit anfänglich 380 Mitarbeitern Produktion, Verkauf und zum 1. Juli 1983 auch den Service des neuen, „produktbereinigten“ Kamera-, Objektiv- und Projektorensortiments. Es handelte sich um eine Neugründung, die mit dem bisherigen Unternehmen bis auf der Übernahme der „Leadermodelle“ nichts mehr zu tun hatte und an dem die USH (United Scientific Holding) 100 % der Anteile hielt. Es handelte sich dabei um einen nach dem Krieg gegründeten Hersteller optoelektronischer Geräte mit Hauptsitz in London, der Kontakt ergab sich in Singapur, wo die USH mit der Avimo Ltd. ebenfalls ein Tochterunternehmen unterhielt.

Mit dem Engagement wollte man in den deutschen Militärmarkt einsteigen. So ergab es sich, dass Rollei ein 7x42-Fernglas ins Programm aufnahm, ansonsten hatte die USH aber keinen Einfluss auf das Fotogeräte-Programm genommen. Rollei produzierte lediglich eine Militärtechnik und bekam im Gegenzug Mess- und Prüfgeräte von der USH, die man sonst hätte selbst bauen müssen. Dadurch hatte die USH einen überaus positiven Effekt auf Rollei. Die Fototechnic GmbH konzentrierte sich auf die Systemkameras, welche unverändert in Braunschweig entstanden, und auf Diaprojektoren, die zunächst noch aus Singapur kamen, deren Produktion 1983 aber wieder nach Deutschland verlegt wurde, um mit Made in Germany werben zu können. Lediglich die Produktion des P 801-Überblendprojektors wurde an Silma in Italien vergeben, seine Nachfolger kamen aber selbstverständlich ebenfalls aus Braunschweig. Dort produzierte man in angemieteten Räumen des ehemaligen Werkes, wobei man etwa ein Viertel der Fläche nutzte (den Rest bezogen branchenfremde Firmen).

Nachdem sich die Pläne der USH mit dem Militärmarkt nicht erfüllt hatten, gab man Rollei am 10. Juni 1987 zum symbolischen Preis von 1 DM mitsamt 14 Mio. Schulden an den Fotoindustriellen Heinrich Mandermann, dem seit 1982 bereits Schneider Kreuznach gehörte.[3]

Anfang 1995 folgte dann der koreanische Konzern Samsung als Eigentümer, der Rollei aber wegen der Asienkrise bald wieder abgab. Käufer waren 1999 Paul Dume und sechs weitere Manager.[4] Im November 2002 ging das Unternehmen dann in die Hand der dänischen Investmentgesellschaft Capitellum (Kopenhagen) über.

2004 gliederte die Rollei Fototechnic GmbH die Gerätefertigung in die Rollei Produktion GmbH aus. Die Rollei Produktion GmbH firmierte im September 2005 in Franke & Heidecke GmbH um, wobei mit Kai Franke und Rainer Heidecke zwei Enkel der Firmengründer zu den Gesellschaftern gehören. Franke & Heidecke produziert wieder Mittelformatkameras, Projektoren, fototechnisches Zubehör sowie Objektive am alten Firmenstandort in der Salzdahlumer Straße in Braunschweig. Am 27. Februar 2009 stellte Franke & Heidecke Insolvenzantrag, am 30. Juni 2009 erhielten alle 131 Mitarbeiter die Kündigung. Die DHW Fototechnik GmbH kaufte Teile der Insolvenzmasse der Franke & Heidecke GmbH und nahm Teile der Fertigung wieder in Betrieb.[7]

Die Rollei Fototechnic GmbH wurde inzwischen in Rollei GmbH umbenannt und verkaufte zunächst fernöstliche Digitalkameras und Unterhaltungselektronik, darunter beispielsweise MP3-Spieler oder digitale Videorecorder. 2006 stellte die Rollei GmbH das operative Geschäft mit Consumer Products ein.[8]

Die verbeliebenen Geschäftsbereiche Photogrammetrie und Sonderanfertigungen der Rollei GmbH wurden 2007/08 in ein Gemeinschaftsunternehmen mit der dänischen Phase One eingebracht (RolleiMetric). Das Unternehmen produziert weiter am Stammsitz in Braunschweig, ist aber mittlerweile als Metric Imaging Department in die Trimble Holdings GmbH (Raunheim) eingegliedert.[9]

Bis Anfang 2010 verwaltete die Rollei GmbH mit Firmensitz in Berlin weiter die Rollei-Rechte und -Lizenzen.

Ein weiterer Namenszweig vertreibt von Hans O. Mahn & CO. KG (Maco) hergestellte Filme unter der Markenbezeichnung Rollei. Es handelt sich um Restposten vormaliger Agfa- und Ilford-/Kentmere-Filmtypen sowie umetikettierter Luftbild- und Reprofilme.

Die RCP-Technik GmbH & Co KG mit Sitz in Hamburg, die seit 2007 Lizenznehmer der europaweiten Rollei Markenrechte ist und die Rollei Consumer Produkte vertreibt, hat zum 1. Januar 2010 die Marke Rollei erworben. Der Markenerwerb beinhaltet die weltweiten Markenrechte.

Das aktuelle Produktportfolio von Rollei unter RCP-Technik umfasst kompakte Digitalkameras (Modelllinien: Compactline, Flexline, Powerflex, Sportsline), Camcorder (Movieline), digitale Bilderrahmen sowie Dia-/Film- und Photoscanner. Die neuen Rollei-Produkte sind aktuell in der Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich, Portugal, Großbritannien, Griechenland, Schweden, Dänemark und den Niederlanden im Markt präsent. Zum 1. März 2010 wurde in Budapest, Ungarn die erste Tochterfirma der RCP-Technik GmbH gegründet. Die zweite Tochterfirma startete am 1. April 2010 in der Türkei mit Sitz in Istanbul.[10]

Quelle-Literatur & Einzelnachweise

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